Comedy…
Cabuflé; 2010-04-07
…is the art of the reaction shot.
instant-eistee.depluralistische wertegemeinschaft
RegenMalibu Aircraft; 2010-04-04 Die Nacht hat ihre Pforten geöffnet. Auf den Straßen glänzt der Regen und die reflektierte Leuchtreklame in den Pfützen sagt dir mehr über deine Zeit und über dich, als du eigentlich wissen willst. Du gehst in einen Club, du trinkst, du tanzt, du lernst jemanden kennen. Ihr geht nach draußen, es ist Vollmond. Zitat zum FreitagMalibu Aircraft; 2010-04-03 Etty Hillesum schrieb ein paar Tage vor ihrer Deportation nach Auschwitz in ihr Tagebuch:
zitiert nach “The Book of Atheist Spirituality” von André Comte-Sponville, S. 184 Papst und PerversionMalibu Aircraft; 2010-03-12 In manchen Fällen sagen die Fakten schon so viel, dass sich jeder Kommentar erübrigt. Dann wiederum klebt einem die Zunge am Gaumen fest vor Fassungslosigkeit, angesichts der Selbstverständlichkeit mit der manche katholische Geistliche anzunehmen scheinen, dass ihnen die Vergebung, um die sie bitten, gewährt wird. Man entkommt dem Eindruck nicht, dass schon das Eingestehen eines Vergehens, vielleicht gemischt mit ein wenig allein verbrachter Händefaltzeit, Vergebung bedeutet. Nicht dass Vergebung prinzipiell etwas schlechtes ist. Aber es liegt nicht in der Hand des Sündigers, zu entscheiden, wann diese gewährt wird, auch nicht, wenn er glaubt, dass ein übernatürliches Wesen auf seiner Seite ist.
Quelle: Guardian.co.uk Seine Einstellungen zu Gerechtigkeit und Aufarbeitung wurden auch deutlich, als er angesichts des mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Marcial Maciel Degollado sagte, ebenfalls als Präfekt besagter Kongregation: „One can’t put on trial such a close friend of the Pope as Marcial Maciel”. Aber eigentlich war es ja schon „unerhört“ von Journalisten, ihn überhaupt auf so was anzusprechen. Nachtrag: Ach ne, sorry, Kommando zurück, daran liegts: Chief exorcist Father Gabriele Amorth says Devil is in the Vatican. Gut, dass das endlich geklärt ist. Meine Fresse… Die große, böse NazikeuleSims Alabim; 2010-03-06 Verdientermaßen ist Guido Westerwelle gerade der Prügelknabe des politischen Kabaretts. Seine Harz IV- Tiraden reichen sogar dafür aus, dass eher moderate Gestalten der politischen Comedy sich zu neuen, menschelnden Höhen aufschwingen. Jetzt aber scheint der Wind sich gedreht zu haben: Beim Politikerderblecken am Nockherberg ist eine “Bruder Barnabas” genannte Kunstfigur in Deutschlands beliebtestes Fettnäpfchen getreten.
So weit, so gut. Westerwelle ist über diesen Vergleich natürlich empört; der fällt für mich unter die Kategorie von Leuten, die laut in den Wald hineinröhren und dann das Echo nicht vertragen können. Dennoch ist seine Wut verständlich. Aus gutem Grund möchte niemand mit Nazis verglichen werden. Was mich aber an der ganzen Sache wieder aufregt, ist, wer sich noch alles über diesen Scherz aufregen muss:
Ich weiß gar nicht, wie man derartig dumme Äußerungen noch kommentieren soll, ohne wie der verzweifelte Oliver Kalkofe zu wirken, dem es in seiner Mattscheibe auch nur selten gelingt, die schiere Blödheit der von ihm gewählten Fernsehsendungen noch durch übertriebene Imitationen zu überbieten. Warum zum Teufel ist es eine Verharmlosung der NS-Verbrechen, wenn man eine Anspielung darauf benutzt, um einem Politiker in einem vollkommen anderen Zusammenhang Menschenverachtung vorzuwerfen? Benutzen Leute wie Frau Knobloch ihr Gehirn eigentlich auch zum Denken, oder haben sie es auf einen reinen “Nazi-Detektor” reduziert, der laut und schrill Alarm schlägt, wenn irgendwo in irgendeinem anderen Zusammenhang als Gedenkfeiern oder großem, deutschen Hakenkreuz-Kinodrama, bestimme Schlüsselworte fallen, ganz egal wie unangebracht und am Thema vorbei ihr Protest im Augenblick ist? Wie ernst nimmt der Zentralrat der Juden die vielbeschworenen Leiden der Opfer eigentlich wirklich, wenn er sie gnadenlos zu nichts anderem benutzt, als sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu profilieren und die eigene Wichtigikeit zu unterstreichen? Anderswo dasselbe: Ist an Fernsehredakteuren, die noch immer kategorisch behaupten, man dürfe über die düstere Vergangenheit Deutschlands keine Scherze machen, die gesamte Kulturelle Entwicklung der letzten 50 Jahre vorbeigegangen? Warum weigert man sich teilweise auch dort, anzuerkennen, was der Rest der Welt längst begriffen hat: Ausgemergelte Juden in gestreiften Anzügen, düstere SS-Männer in schwarzen Ledermänteln, die bei Nacht und Nebel an Verladebahnhöfen in schwarze Limousinen steigen, langgezogene Hakenkreuzbanner an alten Fassaden, Wehrmachtssoldaten mit knatternden Maschinengewehren, all das sind längst popkulturelle Ikonen. Ich rede hier nicht von den grandiosen humoristischen Bearbeitungen des Dritten Reiches, die Chaplin, Lubitsch, Brooks, in jüngerer Zeit aber auch Begnini oder Moers abgeliefert haben, ich rede von so etwas wie den “Sturmtruppen”-Comics aus Italien. Ich rede von den Schurken in Indiana-Jones Filmen, die immer für einen Lacher gut sind (”Nazis! I hate these guys!”), von der Eröffnungsszene in X-Men, von den Flashbacks in Shutter Island: Haben Spielberg, Singer und Scorsese nicht auch Verharmlosung des Holocaust betrieben, wenn sie seine Ikonographie ausnutzen, um Action- und Superheldenfilme zu drehen, die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben? Betreibt die Werbeindustrie nicht eine Verharmlosung des Holocaust, wenn sie für Parfumwerbungen die Körperkult-Ästhetik von Leni Riefenstahl weiterbetreibt und damit einen Teil des kulturellen Erbes der Nazis ungebrochen aufrecht erhält? Auch hier im Blog ist ja schon über die Angebrachtheit von Nazi-Vergleichen gestritten worden. Auch ich persönlich finde sie oft unelegant; die Lektüre vom Gotteswahn mit der Lektüre von Mein Kampf zu vergleichen, verharmlost aber nicht den Holocaust, sondern ist nur dazu geeignet, den Opponenten zu brüskieren. Und auch bei meinen geschätzten Freunden und Kollegen Mitautoren wirkt dieser Mechanismus ziemlich verlässlich: Zieht der Gegner die Nazi-Metapher aus dem Hut, weicht man sogleich auf Gegenattacken in expliziter Fäkalsprache aus oder droht mit der Verweigerung weiterer Gesprächsbereitschaft. Offenbar ist der Nazi-Vergleich eine Rethorik-Keule, die ganz schön hart treffen kann, deshalb sollte ihr Einsatz gut überlegt sein - aber muss man jemandem, der sie verwendet, sofort vorwerfen, er würde das Leid der Holocaust-Opfer deswegen auf nichts anderes als eine solche Rethorik-Keule reduzieren? Gilt dieser Vorwurf dann auch für Josef Hader, der sich in seinem legendären Programm Privat darüber auskotzt, dass man in Europa vor lauter gebetsmühlenartigem Wiederholen der Phrase “Auschwitz darf nie wieder passieren” vollkommen übersieht, dass Völkermord in vielen Ländern der Erde an der Tagesordnung ist - und dass wir daran nicht unschuldig sind? Aber gegenwärtiger Genozid erhitzt die Gemüter scheinbar nicht so sehr, wie die Verharmlosung des vergangenen. Wie aber sollen wir aus einer Vergangenheit wie dieser eine Lehre ziehen, wenn wir nicht auch zulassen, sie ins kollektive Bewußtsein und damit auch in die Popkultur oder unser Metaphernarsenal aufzunehmen? Wenn wir uns nicht auch erlauben, Vergleiche mit dieser Vergangenheit heranzuziehen, um früh genug neuen Anfängen entgegenzutreten? Eine mahnende Erinnerung an den Nationalsozialismus finde ich manchmal durchaus angebracht, z.B. angesichts der Tatsache, dass eine führende Partei mit Sprüchen wie “Leistung muss sich wieder lohnen” den Sozialstaat untergräbt, oder angesichts eines populäreren Wissenschaftlers, der anregt, darüber nachzudenken, warum man zwar Pferderassen auf bestimmte Merkmale hin züchte, aber davor zurückschrecke, dasselbe auch bei Menschen zu tun, um die Leistungsfähigkeit im Profisport zu steigern. Aber wer den Holocaust als Vergleich heranzieht, anstatt nur zum Selbstzweck darüber entsetzt zu sein, der macht offenbar nicht Gefahren in der Gegenwart deutlich, sondern er verhöhnt die armen Opfer… Danke Hitler, dass du uns auch weiterhin das Leben schwer machst. Das Verbrechen an deiner Generation war Völkermord, verbrannte Erde, Elend, Massenhypnose und die Zerstörung einer Kulturnation; das an den folgenden Generationen jedoch ein kollektiver Dachschaden. Einerseits nervt man uns mit einen Zwang zur Verarbeitung, will es auf der anderen Seite aber nicht zulassen, wenn diese über ehrfürchtige Betroffenheitsgesten hinausgeht. Aber indem ich mich darüber beschwere, verharmlose ich vermutlich schon wieder den Holocaust. Sisyphos GmbH und Co. KGSims Alabim; 2010-02-23 Mein inoffizieller Beitrag zu Grotemsons Reihe “Was machen eigentlich die Mythen der Antike?” Camus schrieb, wir müssten uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Ich glaube, wir müssen uns Sisyphos als einen Entrepeneur vorstellen. Längst ist er durch seine Beschäftigung mit dem Stein zu einem großen Arbeitgeber geworden. Er lässt Kräne bauen und Rampen errichten und Flaschenzüge erfinden und Berghänge abtragen. Er lässt sich Erfolgsprognosen, Erosionsmodelle und Gravitationskoeffizienten in Form von Tabellen, Kurven und Diagrammen auf Flipcharts vorführen. Er stellt Manager ein, optimiert Arbeitsabläufe und verlangt von seinen Projektleitern Ergebnisse. Er hat ein einprägsames Logo und einen Internetauftritt. Alle 50 Höhenmeter feiert er einen Etappensieg. Im alten Tempel von Delphi kürt er den Mitarbeiter des Monats. Und wenn es einmal wieder bergab geht, lässt er sich vom Staat ein finanzielles Rettungspaket schnüren. Ich glaube, so müssen wir uns heute Sisyphos vorstellen. Guck ma wie süß!Cabuflé; 2010-02-20 Und ihr dachtet, ihr hättet schon alles gesehen..? ![]() Cabuflé bei der Durchwanderung seines Heimatlandes, fünfter Tag Evolution Fucked Your Shit Up: The World’s 50 Freakiest Animals Strenggenommen war es nicht überall die Evolution im eigentlichen Sinne; der Human Face Fish, der Angorahase und der imposante Liger (u. a.) sind Ergebnis menschlicher Zuchtwahl. Na und? Außerdem weiß ich jetzt, was der Titel von dem abgeschriebenen Technobuch von der siebzehnjährigen Tussi bedeutet. [via] Bildungsmisere, exemplarischCabuflé; 2010-02-14 Vollidioten, wohin man schaut, bzw. was man halt so findet, wenn man sich zur Unzeit wahllos durch das Videoportal klickt. Im Prinzip spricht das Video für sich, jedoch kann ich nicht widerstehen, mittels ausführlicher Analyse meiner Faszination für die zur Schau gestellte Blödheit und generelle Inkompetenz so ziemlich aller Beteiligten Ausdruck zu verleihen. 00:01 Der wütende Mob - mit dem ich aus gewissen sentimentalen Gründen ja an sich sympathisieren müsste - fordert qua Transparent “Marx an die Uni !”. Vermutlich meinen die Kleinen mit “Marx” vor allem ihre eigenen vulgären Vorstellungen von so etwas ähnlichem wie Sozialismus und könnten Vokabeln wie “Ideologiekritik” oder “Historischer Materialismus” nur mit Mühe überhaupt buchstabieren. Allerdings erzählte mir ein befreundeter Philosophie-Doktorand einst, dass Marx’ Schriften im geisteswissenschaftlichen Curriculum der HU durchaus unterrepräsentiert sind. Ein Beispiel also, wie auch Deppen aus den falschen Gründen richtig liegen können. 00:26 Sprecher: “Die Universität war überrascht und überfordert.” Überrascht womöglich, ja, aber bei aller Liebe zum Stabreim: Überfordert? Direkt im Anschluss reagiert ein Mann mittleren Alters - vermutlich Dozent - doch vollkommen korrekt und verhältnismäßig, indem er die ungezogenen Blagen mit der angemessenen Emotionalität auffordert, sich zu “verpissen”. Die einzig sympathische Figur in dem kompletten Clip. 00:33 Szenenwechsel, die Fallhöhe wird gesteigert, Antagonisten eingeführt. Es fallen Reizworte wie “Manager” und “Patentschutz”. 00:46 Ein wohlfrisierter Jungspund mit dekorativem Hanfblatt auf der von ausgeprägtem Speziezismus zeugenden Oberbekleidung findet sich am Mikrophon wieder und hätte Gelegenheit, ein paar steile Thesen zur Diskussion zu stellen, gibt jedoch in letzter Sekunde einem milieukonformen Paarungsritual den Vorzug. 00:54 Sprecher: “Ein Teilnehmer der Podiumsdiskussion musste sogar ein Demoschild halten.” Hallo? Was seid ihr denn für Extremisten? Ihr habt euch eifrig bis zu euren übelsten Erzfeinden vorgekämpft, und alles was euch an subversiver Intervention einfällt ist: “Ey Alter, halt mal das Schild da”? Dann wiederum das beschlipste Hartmut-Mehdorn-Double: Mit welcher Grandezza er das Gesicht verzieht und den Kopf senkt: Seht her, seht her, ich werde unterdrückt! Chapeau! 01:20 Ein Managerkollege erklärt, dass er und Seinesgleichen “mit der Uni gar nix zu tun” hätten, als ob das nicht gerade ein Grund sein könnte, sie hochkant rauszuwerfen, und die zuständige Mikrophonpraktikantin ringt sich zur kritischen Nachfrage durch: “Und haben sie noch versucht, die Türen zuzuhalten?” Antwort: “Natürlich, wir haben versucht, das Essen zu retten…” - na, wenn ihr sonst keine Probleme habt, bzw. nicht einmal auf die Idee kommt, die randalierende Baggage sich am kalten Buffet verausgaben zu lassen, zeugt das allerdings von essenziellen Defiziten im Bereich Soft Skills and Resources. Und ihr wollt die unmündigen Massen knechten und ausbeuten? Dass ich nicht lache! 01:48 Sprecher: “Als ein Großteil der Schüler das Gebäude wieder verlassen hatte, kam die Polizei.” So sind sie nunmal, die Gesetzeshüter: Nie da, wenn man sie braucht, und heutzutage nicht mal mehr, wenn es irgendwo ein paar Halbstarke niederzuknüppeln gäbe. Es ist aber auch wirklich auf Nichts und Niemanden mehr Verlass. Thomas Nagel: “Public Education and Intelligent Design”Malibu Aircraft; 2010-01-21 Im Moment wird unter dem Post „Kreationisten sind doof und stinken“ von Cabuflé eifrig diskutiert. Ich will mich da eigentlich erst mal gar nicht so sehr einmischen, bin aber einfach mal so dreist, mir den in den Kommentaren verlinkten Artikel von Thomas Nagel “Public Education and Intelligent Design” (pdf download) vorzunehmen und dafür einen neuen Post aufzumachen. Leider muss ich gleich respektvoll bemerken, dass mich die Begeisterung, die für diesen Artikel geäußert wurde, ähh wie soll ich sagen, absolut vollständig und komplett verwirrt. Fangen wir an:
Das sind halt so Sätze, bei denen mir ernsthaft übel wird. Mit das Großartigste an der amerikanischen Verfassung ist die Establishment Clause! Lassen wir uns doch nur einmal die Schönheit der selbigen zu Gemüte führen, gleich zusammen mit der Free Exercise Clause: “Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof…”
Nun, wenn das so ist, ist ja alles gut und ich hab kein Problem damit. Ach verdammt, es geht weiter…
Warum spielt der Glaube an Gott da eine Rolle? Kann mir das jemand erklären? Das heißt, was man über die biologische Evolution glaubt, sollte abhängig davon sein, ob und wie man an Gott glaubt. Und die Argumentationsrichtung ist auch klar. ID beweißt Gott nicht, es setzt den Glauben an Gott voraus, an welchem sich dann die Theorie über die Evolution orientieren soll. Das Wort, das da nicht passt ist, ist “independently”. Wenn es da was zu suchen hätte, hätte der Satz auch nach der ersten Hälfte aufhören können. Und dann fragt er ernsthaft, was eigentlich das Problem mit ID ist?
Nein! Nein, eben nicht! Beweise für die Evolutionstheorie beweisen Evolutionstheorie und sonst nichts. Es ist nicht die Aufgabe der Evolutionstheorie irgendwas anderes zu beweisen oder zu widerlegen. Es ist die Aufgabe von denen, die glauben, dass es einen Sinn oder einen Plan oder sonst was in der Entwicklung des Lebens gibt, endlich Beweise für IHRE Theorie vorzulegen. Ich kann deren Theorie nicht widerlegen, niemand kann das. Ich kann auch die Existenz des Weihnachtsmanns und des Osterhasens nicht widerlegen.
Wie zur Hölle soll die Wissenschaft die „design hypothesis“ denn widerlegen? Und warum sollte sie sich überhaupt einen feuchten Scheißhaufen darum scheren? Ich muss mir noch mal diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen:
Zumindest hat er “support” und nicht “evidence” geschrieben. Aber stellen wir uns mal vor, ich fege den Satz „Es gibt keinen Weihnachtsmann, weil sein fliegender Wagen noch von niemandem gesehen und überzeugend dokumentiert wurde.“ mit dem Gegenargument „Sein fliegender Wagen ist unsichtbar.“ fort, inwiefern „unterstützt“ das meine Theorie, dass der Weihnachtsmann tatsächlich existiert? Ich habe immer noch keinen eigenen Beweis dafür vorgelegt, sondern warte nur darauf, dass jemand die Unmöglichkeit versucht, die Nichtexistenz zu beweisen und bekämpfe dann diesen Versuch.
Nur mal so gefragt: Angenommen es gibt Gott oder etwas vergleichbares. Warum sollte er/sie/es nicht irgendwann auf wissenschaftliche Weise erklärbar sein?
Er führt hier z.B. das Konzept „Facilitated variation“, zu deutsch „Erleichterte Variation“ an. Soviel ich weiß, versteht sich dieses Konzept aber selbst als Erweiterung zur Darwinistischen Evolutionstheorie und das Buch „The Plausibility of Life“, welches Nagel an dieser Stelle anführt, richtet sich ausdrücklich gegen ID. Soweit ich das verstehe, geht es unter anderem darum, dass manche Elemente der DNA offener für Mutationen sind als andere. Die dem zugrundeliegenden Mechanismen entstanden selbst durch natürliche Selektion. Wenn diese Zusammenfassung einigermaßend zutreffend ist, wofür ich nicht meine Hand ins Feuer legen will, dann erklärt dieses Konzept eigentlich wie Mutation, die nicht vollständig zufällig ist, möglich wäre, allerdings ohne die Zuhilfenahme einer übernatürlichen Intervention.
Und dieser Prozess nennt sich Wissenschaft. Selbst wenn wir die Sache offen oder sogar noch negativer bewerten würden, gäbe es aber keinen Grund einfach irgendwelchen “Alternativen” den Vorzug zu geben. Nach wie vor warte ich auf auch nur den geringsten Beweis für ID.
Ich weiß nicht genau, welchen Reduktionismus er hier meint, aber schon wieder so ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: „…the fact that evolutionary reductionism defies common sense…“ Himmel und Engel und soMalibu Aircraft; 2010-01-17 Im Angesicht des Augenblicks erstarrte das Wesen eines Engels im Zentrum seiner Existenz und schrumpfte zusammen. Dann verwandelte es sich aus Bescheidenheit in ein getrocknetes Blatt und verschwand, als ein Kind es nahm und zwischen den Fingern zerbröseln lies. Der erste Anruf kam vom Engel Gabriel: Der zweite Anrufer war Michael: Der nächste Anruf kam von Luzifer: Dem Großen wurden alle diese Beschwerden weitergeleitet und er grummelte ärgerlich, als er sie laß. Die Engel stritten sich um seine Nachfolge und beschlossen dann nach viel Leid, das durch Intrigen und Machkämpfe angerichtet worden war, eine möglichst direkte Demokratie einzurichten. Für einige hundert Jahre ging es auf der Erde und im Himmel sehr gut zu. Die Menschen machten erstaunliche technologische Fortschritte, die Künste florierten, die Meere und das Weltall wurden erforscht und erschlossen. Doch die Entwicklungen der Wissenschaft ermöglichten den Menschen bald, die dimensionale Frequenz des “Himmels” zu entschlüsseln. Nun sahen sie die Engel und nahmen mit ihnen Kontakt auf. Sie verlangten, dass die Engel ihre Macht mit den Menschen teilen sollten. Nur ein Engel konnte sich retten. |
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