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	<description>pluralistische wertegemeinschaft</description>
	<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:22:52 +0000</pubDate>
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		<title>Sims Alabims Sommerhits</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sims Alabim</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Leute ist es längst ein offenes Geheimnis, dass ich gerne die Vuvuzela erfunden hätte. Nicht nur, um mit einem vermutlich äußerst billig hergestellen Plastikkram einen Haufen Kohle zu machen, sondern vor allem, um mich voller Stolz einer Erfindung rühmen zu können, die der gesamten Fußballnation wochenlang auf die Nerven gegangen ist. Das wäre einmal wirklich ausgleichende Gerechtigkeit und mir ein innerer Reichsparteitag gewesen.</p>
<p>Ich hätte mich auch redlich darum bemüht, die Vuvuzela mit verschiedenen Frequenzen herauszubringen, denn als das größe Manko des Vuvuzela-Klangteppichs habe ich eigentlich immer die Tatsache empfunden, dass es dem ZDF gelungen ist, ihn aus dem Live-Ton der Übertragungen auf ein erträgliches Maß herunterzufiltern (das habe ich mir zumindest erzählen lassen).</p>
<p>Wie überrascht war ich, als ein paar wagemutige Musikanten den Beweis angetreten haben, dass in der Vuvuzela noch viel, viel mehr steckt, als penetranter Hintergrundlärm. Das, was diese Menschen da veranstalten, gehört meines Erachtens nicht nur in einen Konzertsaal, sondern auch auf die Zuchtbullenversteigerung in Hannover, zur Bundesverdienstkreuzverleihung für Jogi Löw, mehrfach vor die UNO und vor den obersten Sowjet.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tkhJKAkau2A" target="_blank">Platz 3: Die Vuvuzela</a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tkhJKAkau2A"><br />
</a></p>
<p>Auch das folgende Stück würde ich gerne einmal in der Fassung für Vuvuzela-Bläser hören. Bis dahin müssen wir uns wohl mit folgender, gelungener Neuinstrumentalisierung eines Klassikers zufrieden geben:</p>
<p><a href="http://www.gearslutz.com/board/attachments/post-production-forum/178593d1276645911-arrangement-everything-darthvaderstheme.mp3" target="_blank">Platz 2: The (not so) Imperial March</a></p>
<p>Zum Themenkanon dieses Blogs gehört ja leider Gottes auch immer wieder der Spott über die Esoteriker, und so wie meine geschätzten Freunde und Kollegen ihre Kronzeugen dafür gerne unter den Spitzen der Britischen Komiker finden, ist es mir nun auch endlich gelungen, ein musikalisches Kleinod ausfindig zu machen, dass zeigt, dass höchster musikalischer, künstlerischer Anspruch und tiefgreifende spirtuelle Botschaften wahrhaftig zu einem Meisterwerk verschmelzen können, ohne dessen positive Energie ich keinen meiner treuen Leser in den Rest des Sommers entlassen möchte:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE" target="_blank">Platz 1: Ein Lied, das jeden Menschen glücklich macht.</a></p>
<p>Ich würde mich nicht wundern, wenn man damit Krebs heilen könnte.</p>
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		<title>Poplinke</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabuflé</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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[via]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wyqJ9wxZ9L0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wyqJ9wxZ9L0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p>[<a href="http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/07/04/marxismus-ein-kurzer-lehrgang/">via</a>]</p>
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		<title>Sie wünschten, sie wären radikal</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz oder deren Angehörige werden in der Heimat offensichtlich schikaniert. Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf Bundeswehr-Kreise und das Verteidigungsministerium.
Demnach komme es vor, dass entweder in die Wohnungen der Soldaten eingebrochen werde, während sie nicht da sind, oder aber Familienmitglieder anonyme Anrufe erhielten, wonach ihre Angehörigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einige Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz oder deren Angehörige werden in der Heimat offensichtlich schikaniert. Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf Bundeswehr-Kreise und das Verteidigungsministerium.<br />
Demnach komme es vor, dass entweder in die Wohnungen der Soldaten eingebrochen werde, während sie nicht da sind, oder aber Familienmitglieder anonyme Anrufe erhielten, wonach ihre Angehörigen in Afghanistan gefallen seien, obwohl dies gar nicht stimme.<br />
[...]<br />
Die Bundeswehr sei deshalb dazu übergangen, die Anonymität der Soldaten im Auslandseinsatz grundsätzlich zu wahren. So würden öffentlich nur ihre Vornamen genannt und die Gesichter auf Fotos gepixelt.<br />
[...]<br />
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, sagte der Zeitung, neben gewöhnlichen Kriminellen, die sich für einen Einbruch auf offensichtlich leerstehende Wohnungen konzentrierten, seien „Wirrköpfe“ und „angebliche Antimilitaristen“ am Werke, „die zynisch mit den Gefühlen von Angehörigen spielen“ und eine „gezielte Strategie der Verunsicherung“ betrieben. Unter anderem lade diese Szene zu Besäufnissen ein, wenn Soldaten gefallen seien – und zwar unter dem Motto: „Feste feiern, wie sie fallen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/verteidigung-zeitung-schikane-gegen-soldaten-im-auslandseinsatz_aid_524689.html">Fokus.de</a></p>
<p>Auf dem Blog BamM, der mit zu dem &#8220;Fest&#8221; aufrief, <a href="http://www.bamm.de/2010/04/wir-muessen-die-heimatfront-schwaechen/">wird stolz ein Interview mit der jungen Welt wiedergegeben</a>, in dem unter anderem die Verbreitung eines entsprechenden Flyers mit geschwellter Brust verteidigt wird.</p>
<p>Ein Zitat daraus ist besonders bezeichnend:</p>
<blockquote><p>Wenn Politiker fast aller Parteien ständig betonen, daß die Soldaten den Rückhalt der Gesellschaft benötigen, um motiviert und erfolgreich ins Gefecht zu ziehen, sagen wir: Nein, den verdienen sie nicht, sie verdienen nicht Ruhm und Ehre, sondern Verachtung.</p></blockquote>
<p>Ich würde behaupten, dass &#8220;unsere&#8221; Soldaten ganz offensichtlich auch ohne diesen Rückhalt in den Krieg gehen. Niemand hat die Verpflichtung, sie dafür zu bewundern. Aber wenn Leute, die nicht mal ein Funken des selben Mutes aufbringen könnten, selbst wenn sie wollten, ernsthaft glauben, an ihrer Position ist irgendwas ehrenhaft oder mutig oder radikal, dann sind sie vielleicht mehr als nur der Verachtung würdig.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind sie die Energie, die Hass benötigt, nicht wirklich wert.</p>
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		<title>Irans bröckelnde Fassade</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[For einem Jahr begannen im Iran großflächige Demonstrationen gegen das faschistische, theokratische Regime von Ali Khamenei und der Marionettenfigur Ahmadinedschad. Heute sind 70 Prozent der iranischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt und in Universitäten finden sich zu 60 Prozent Studentinnen. Das geht zum großen Teil zurück auf den achtjährigen Krieg zwischen Iran und Irak, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>For einem Jahr begannen im Iran großflächige Demonstrationen gegen das faschistische, theokratische Regime von Ali Khamenei und der Marionettenfigur Ahmadinedschad. Heute sind 70 Prozent der iranischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt und in Universitäten finden sich zu 60 Prozent Studentinnen. Das geht zum großen Teil zurück auf den achtjährigen Krieg zwischen Iran und Irak, der 1988 endete und in dem Iran mindestens eine Million junger Menschen verlor. Infolgedessen versuchte Iran alles um die Geburtenzahlen zu erhöhen, wobei sie etwas über das Ziel hinausschossen. Gleichzeitig wurde das Bildungssystem ausgebaut, was besonders von Frauen genutzt wurde.<br />
Es ist genau die Generation, welche aus jenen Prozessen hervorging, die bis heute unter Lebensgefahr auf die Straße geht und die mehr Respekt und Solidarität verdient, als sie überhaupt bekommen kann. Leider erhielt sie jedoch vor einem Jahr von internationaler Seite zum großen Teil zögerliche Unterstützung und auch Teile der Linken zeichneten ein <a href="http://instant-eistee.de/2009/07/linke-arroganz/">mehr als erbärmliches Bild von sich selbst</a>.<br />
Diese Versäumnisse scheinen im Angesicht der Aussagen einiger ehemaliger Mitglieder der Revolutionsgarde noch viel schändlicher. Wenn man ihnen glaubt, stand das Regime vor einem Jahr kurz vor dem Zusammenbruch.<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/world/video/2010/jun/11/iran-revolutionary-guard-defectors">Ein 15-minütiges Videos mit entsprechenden Interviews findet sich hier.</a></p>
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		<title>Der Geruch der Schienen in Dorfbahnhöfen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sims Alabim</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>

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		<description><![CDATA[Staubige Asphaltstraßen, nach langer Trockenheit zum ersten Mal wieder von einem sanften Sommerregen benetzt.
Das Chlorwasser eines Schwimmbeckens, dazu Sonnencreme.
Sonnencreme und dazu der Gummigeruch einer neuen, zum ersten Mal aufgepumpten Luftmatratze.
Der Geruch eines Seeufers, zusammengesetzt aus Schilf, Schlamm, Moder (auch hier vielleicht noch eine Spur der unvermeidlichen Sonnencreme) und anderen, geheimnisvollen Ingredienzien des Seewassers, von denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Staubige Asphaltstraßen, nach langer Trockenheit zum ersten Mal wieder von einem sanften Sommerregen benetzt.<br />
Das Chlorwasser eines Schwimmbeckens, dazu Sonnencreme.<br />
Sonnencreme und dazu der Gummigeruch einer neuen, zum ersten Mal aufgepumpten Luftmatratze.<br />
Der Geruch eines Seeufers, zusammengesetzt aus Schilf, Schlamm, Moder (auch hier vielleicht noch eine Spur der unvermeidlichen Sonnencreme) und anderen, geheimnisvollen Ingredienzien des Seewassers, von denen wir vielleicht auch gar nicht genau wissen wollen, woraus sie bestehen.<br />
Gemähtes Gras auf einer Wiese, das sich in den Sonnenstrahlen langsam in trockenes Heu verwandelt.<br />
Das sind Gerüche, denen man in jedem Sommer neu begegnen kann, wie guten, alten Freunden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Einen anderen Geruch gibt es aber, den man nur noch selten trifft, und den man gerade deshalb hüten sollte wie einen Schatz. Das ist der Geruch der Gleise in der Sommerhitze an einem alten Dorfbahnhof.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vielleicht hat es damit zu tun, dass heute keine Holzbohlen mehr verwendet werden. Dieses tiefdunkle, spröde gewordene Holz, meistens unter rostrot gewordenen Schienen, und auf rostbraunem, irgendwie an Kohlestücke erinnernden Schotter. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass man sich, je älter man wird, immer seltener für längere Zeit an diesen Bahnhöfen aufhält, wo alle Stunde einmal ein Zug vorbeikommt.<br />
Die rostigen Schienen mit der blank polierten Oberfläche beginnen zu singen, dann rauscht ein Güterzug vorüber, und auf der endlos erscheinenden Schar von immer gleichen Wagen, die er hinter sich herzieht, stehen entweder Neuwagen, oder stapeln sich Baumstämme. Dann wird es wieder still, der Geruch der Schienen steigt mit der flirrenden Hitze wieder hinauf, während man weiterhin auf dem menschenleeren Bahnhof sitzt und sich die Zeit bis zur Regionalbahn vertreibt.<br />
Man ist natürlich nicht allein, man ist immer zu zweit, mindestens. Die nassen Haare sind längst getrocknet, nur das in den Rucksack gestopfte Handtuch ist noch feucht. Vielleicht hat man sich noch etwas von den Süßigkeiten aus dem Schwimmbad aufbewahrt, vom Ahoi-Brausepulver, das man sich in die verschwitze Handfläche schüttet und von dort ableckt, von den weißen Mäusen, den Schlümpfen, die immer in den Zwischenräumen der Zähne kleben bleiben, von den billigen Kaugummis, die in einen Aufkleber von Alf oder Knight Rider eingewickelt sind. Man ist vielleicht zwölf Jahre alt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Tage erstrecken sich endlos, zwischen Morgen und Abend ist immer Platz für mehr als ein Abenteuer. Man denkt keinen Augenblick darüber nach, dass es verlorene Zeit sein könnte, eine Dreiviertelstunde am Bahnhof auf einen Regionalzug zu warten, mit dem man dann eine Station zu fahren hat. Warum sollte man über Zeit nachdenken? Es ist Sommer.<br />
Der Weg zum Kaugummiautomaten drei Häuser weiter ist schon eine Unternehmung, Zehnpfennigstücke eine gebräuchliche Währung, ein zerknitterter Zwanzigmarkschein im Geldbeutel ein Schatz.<br />
In das kleine, hügelige Wäldchen hinter dem Haus meiner Großeltern passt sieben Mal der Sherwoodforest, der Fangornwald, der Planet Eternia und der Truppenübungsplatz einer Armee ohne Fahnen, Feinde oder Ideologien, der es genügte, Armee zu sein und den Flugzeugen befreundeter Armeen auf den mit Gartenschäufelchen in Erdhügel gegrabenen Flugfeldern Landeerlaubnis zu erteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Schon alt genug, um ganze Tagesabläufe vollkommen ohne die Zuwendung erwachsener Bezugspersonen bestreiten zu können. Noch jung genug, um für nichts Verantwortung zu spüren.<br />
Man weiß es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, man wird es erst viele Jahre später beim Geruch der schweren, alten, rußigen Holzbohlen in der Sommerhitze begreifen, aber in diesen wenigen Sommern, in denen man zwölf Jahre alt ist, gehört einem, zum ersten und einzigen Mal in seinem Leben, die Welt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das ist Streetart, Bitch!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabuflé</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Bilder und Wissenswertes zu den Urhebern bei rebel:art
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1094" title="enhanced-buzz-24909-1276638883-25" src="http://instant-eistee.de/http://instant-eistee.de/wp-content/uploads/2010/06/enhanced-buzz-24909-1276638883-25.jpg" alt="enhanced-buzz-24909-1276638883-25" width="600" height="402" /><p class="wp-caption-text">Erigierter Megaphallus der Künstlertruppe &quot;Wojna Group&quot; auf einer Brücke in St. Petersburg</p></div>
<p>Mehr Bilder und Wissenswertes zu den Urhebern bei <a href="http://www.rebelart.net/diary/penis-brucke-in-sankt-petersburg/005108/">rebel:art</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Locals and Tourists: Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 21:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eric Fischer benutzt Geotags, um Fotos von Einheimischen und Touristen zu vergleichen. Über Geotags kann man z.B. bei Flickr hochgeladene Bilder mit den entsprechenden geographischen Daten versehen. Dabei kommen dann Karten wie oben heraus.
Blau steht für Bilder von &#8220;Einheimischen&#8221;, Rot für Bilder von Touristen und Gelb kann beides sein.
Das ganze &#8220;Locals and Tourists&#8221;-Album bei Flickr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4060/4671578001_98025ec7d7.jpg" class="alignnone" width="500" height="500" /><br />
Eric Fischer benutzt Geotags, um Fotos von Einheimischen und Touristen zu vergleichen. Über Geotags kann man z.B. bei Flickr hochgeladene Bilder mit den entsprechenden geographischen Daten versehen. Dabei kommen dann Karten wie oben heraus.<br />
Blau steht für Bilder von &#8220;Einheimischen&#8221;, Rot für Bilder von Touristen und Gelb kann beides sein.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157624209158632/detail/">Das ganze &#8220;Locals and Tourists&#8221;-Album bei Flickr.</a> [via <a href="http://www.boingboing.net/2010/06/10/locals-and-tourists.html">boingboing</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Koffein ist Bullshit</title>
		<link>http://instant-eistee.de/2010/06/koffein-ist-bullshit/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 19:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

		<category><![CDATA[Links]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[The millions of people who depend on a shot of coffee to kickstart their day are no more alert than those who are not regular coffee drinkers, say researchers.
A cup of coffee, suggests a study, only counteracts the effects of caffeine withdrawal that has built up overnight.
[...]
How genetic differences may influence response was also examined. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The millions of people who depend on a shot of coffee to kickstart their day are no more alert than those who are not regular coffee drinkers, say researchers.</p>
<p>A cup of coffee, suggests a study, only counteracts the effects of caffeine withdrawal that has built up overnight.<br />
[...]<br />
How genetic differences may influence response was also examined. Blood samples were taken from 379 volunteers who were asked to avoid caffeine for 16 hours.</p>
<p>After that period, they were given either a caffeine pill or a placebo. Later, they took a slightly higher dose or another placebo. The researchers then used a standard questionnaire called the Mood, Alertness and Physical Sensations Scales (MAPSS) to measure the subjects&#8217; emotional state and alertness.</p>
<p>The participants&#8217; response to caffeine depended on their normal consumption. Roughly half regularly used medium-to-high levels of caffeine – equivalent to a few mugs of filter coffee a day – while the rest usually had little or no caffeine at all.</p>
<p>Caffeine did not increase the alertness of any group above the levels of non-users who were given the placebo. But caffeine fiends who were given a placebo after abstaining from coffee for 16 hours felt less alert and experienced worse headaches than those who received their usual dose. Four people had to drop out of the study owing to the severity of their headaches.</p>
<p>Infrequent users had more headaches after taking the caffeine pills, but did not feel any more alert than normal.</p></blockquote>
<p>Ganzer Artikel: <a href="http://www.guardian.co.uk/science/2010/jun/02/drinking-coffee-alert-caffeine">Guardian.co.uk</a> [<a href="http://derrenbrown.co.uk/blog/2010/06/drinking-coffee-alert-caffeine-study-reveals/">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Frauengold&#8221; oder der lustige Sexismus von früher&#8230;</title>
		<link>http://instant-eistee.de/2010/06/frauengold-oder-der-lustige-sexismus-von-fruher/</link>
		<comments>http://instant-eistee.de/2010/06/frauengold-oder-der-lustige-sexismus-von-fruher/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 18:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabuflé</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Schmankerln]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;heute ist man ja gottlob &#8220;darüber hinweg&#8221;:

[via]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;heute ist man ja gottlob &#8220;darüber hinweg&#8221;:</p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r6OczveU0Xg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/r6OczveU0Xg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object><br />
[<a href="http://www.hirngerechte-gestaltung.com/2010/06/weiber-inner-werbung-ii.html">via</a>]</p>
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		<title>Zurücktreten wie Köhler</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 21:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Links]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist jetzt hier möglich.
Mein bescheidener Versuch im Folgenden. Schade ist natürlich, dass nichts an die Erbärmlichkeit des Originals heranreichen kann.
Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt
Meine Äußerungen zu Furzkot sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für das Ministerium für gesunde Ernährung wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist jetzt <a href="http://replycam.com/stuff/ruecktritt.php">hier </a>möglich.</p>
<p>Mein bescheidener Versuch im Folgenden. Schade ist natürlich, dass nichts an die Erbärmlichkeit des Originals heranreichen kann.</p>
<p><strong>Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt</strong></p>
<p>Meine Äußerungen zu Furzkot sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für das Ministerium für gesunde Ernährung wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete die Solidifikation von körperlichen Gasen. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für die ehrenwerte Profession des Flatulierens vermissen.</p>
<p>Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Pausenclowns von Deuschland - mit sofortiger Wirkung. Ich danke den vielen Menschen in meinem Kopf, die mir Vertrauen entgegengebracht und meine Arbeit unterstützt haben. Ich bitte sie um Verständnis für meine Entscheidung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gesang</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 21:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>

		<category><![CDATA[In Eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine dunkle Wolke hebt sich über das Land. Ein Land der Freiheit ist es, mit grünen Hügeln und prächtigen Bäumen an die sich saftige, farbenfrohe Früchten klammern, fett und schwer und kurz davor zu fallen. Doch über die Idylle zieht nun besagte Wolke in deren Innern ein Sturm tobt, ein Sturm, welcher sich ausgedacht wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine dunkle Wolke hebt sich über das Land. Ein Land der Freiheit ist es, mit grünen Hügeln und prächtigen Bäumen an die sich saftige, farbenfrohe Früchten klammern, fett und schwer und kurz davor zu fallen. Doch über die Idylle zieht nun besagte Wolke in deren Innern ein Sturm tobt, ein Sturm, welcher sich ausgedacht wurde von einem Mann.<br />
Dieser Mann saß nur wenige Stunden zuvor in seinem Labor, das hoch in einem steinernen Turm lag. Er dachte über sein Leben nach, die Entscheidungen, die er bisher getroffen oder die für ihn getroffen worden waren, von anderen Menschen oder von den Umständen oder von Kräften, die außerhalb seiner Wahrnehmung lagen. Und als er über sein Leben nachdachte, überkam ihn eine große Wut. Er tauchte ein in alternative Realitäten, parallele, wenn auch nur vorgestellte, Universen, in welchen er ein großer Feldherr, ein Entdecker oder ein begnadeter Liebhaber war. Dann sah er sich im Spiegel und seine Augen nahmen einen erschreckenden Glanz an.<br />
Ich fürchtete mich sehr vor ihm, in diesem Moment. Mein Name ist Gerlinde Maserati Uterus und ich bin des Forschers Kanarienvogel. Wie konnte ich wissen, an was er alles dachte? Nun, der Herr spricht sehr gerne, was er denkt, was die Situation nicht gerade weniger beängstigend macht. In dem ehrlichen Versuch den Herrn zu beruhigen zeigte ich mein gelb-weißes Federnkleid von allen Seiten und sang. Ja, meine Stimme ist wirklich mein Stolz. Die Menschen haben uns Kanarienvögel zu wahren Gesangsdiven gezüchtet, während sie bei ihren anderen Domestizierungsprojekten nur auf das Äußere schauten. Doch die Generationen daraufhin ausgerichteter Zucht nützten diesmal nichts. Es schien sogar, als zöge ich in genau dem falschen Augenblick seine Aufmerksamkeit auf mich.<br />
Mit wütendem Blick und einem Selbstgespräch, dass ich mittlerweile nicht mehr verstand, da es sich in ein bösartiges Grummeln und Zischen verwandelt hatte, kam er auf meinen Käfig zu. Er öffnete die Tür und griff in meine kleine Welt, umschlang mich mit seinen dürren Fingern und trug mich herüber zu seiner neuesten Kreation, einer Maschine in runder Blechform mit zahlreichen bunten Lichtern. Ja, der Herr hatte schon immer eine Vorliebe für Klischees gehabt, wenn es um Design ging.<br />
Er öffnete eine kleine Metalltür und warf mich in das dunkle Loch. Ich wusste nicht wo ich war. Es war sehr eng hier, ich flatterte wild herum, aber stieß mich ständig und gab das Geflatter schließlich auf. In den letzten Monaten hatte der Herr immer wieder an dieser Maschine gearbeitet, aber ich wusste nicht, worum es sich bei ihr handelte. Normalerweise bekam ich immer mit, woran er arbeitete, wegen seinen exzessiven Selbstgesprächen, doch immer wenn er an ihr herumhantiert hatte, konnte ich nur ein leises Kichern vernehmen und immer wieder waren mir auch die kurzen Blicke aufgefallen, die er mir zugeworfen hatte, gefolgt von einem noch deutlicherem Kichern und einem schelmischen Händereiben. Ich hatte diese Blicke bisher als Einbildung abgetan, was hätte ich auch tun können in meinem Käfig, außer wahnsinnig zu werden, hätte ich geahnt, was auf mich zukommen würde.<br />
Als ich nun in der engen Kammer saß, hörte ich verschiedene Stimmen, die sofort in vielen blechernen Echos wiederhallten und das auf so eine Weise, dass es mir unmöglich war, festzustellen wo sie ursprünglich herkamen. Sie redeten allesamt wirres Zeug, erzählten vom Wetter, dann weinten sie, dann lachten sie wie Bekloppte, dann flüsterten sie verführerisch, dann hielten sie ernste Vorträge über philosophische Themen und so weiter. Es schienen mir aber alles Monologe zu sein, ich konnte jedenfalls nicht erkennen, dass sie sich im gegenseitigen Kontakt befanden.<br />
Was konnte ich tun? Natürlich nur das einzige was ich überhaupt tun konnte, nämlich zu singen wie eine Blöde. Ich gab mein Bestes, legte eine Hitnummer nach der anderen hin, wechselte von stürmischer Stimmakrobatik zu sanfter Ballade und verlor mich ganz in meiner eigenen Grandiosität. Und dann, nach einer Weile, als mir die Melodien müheloser, aber genauso virtuos, aus dem Schnabel glitten, bemerkte ich, dass die Stimmen fast ganz aufgehört hatten. Nur ab und zu vernahm ich ein beeindrucktes Flüstern oder eine leises Mitsummen. Ich sang noch ein bisschen weiter und hörte dann auf, um mich ein bisschen zu schonen, schließlich wusste ich nicht, wie lange ich hier noch bleiben müsste.<br />
Doch kaum hatte ich geendet, begannen einige Stimmen mich zu loben und beeindruckt Worte zu verlieren. Ja, ich hörte sogar frohes Schniefen und tränengetränkte Laute. Doch etwas anderes erstaunte mich. Die Stimmen schienen nun in Kontakt zu treten und aufeinander zu reagieren. Hatten sie sich bis eben nur auf sich selbst konzentriert und waren völlig in sich selbst versunken, dann hatte die Fokusverschiebung nun womöglich dazu gedient sie auch aufeinander aufmerksam zu machen. Ich hörte frohe Grüße, Austausche über alle möglichen, oberflächlichen wie tiefgründigen, Themen.<br />
Dieses Geplapper schien mir zuerst um einiges angenehmer, als die ungerichteten, selbstverliebten Monologe von eben. Doch nun kamen mehr und mehr neue Stimmen dazu, die sich in die Gespräche einbringen wollten und die offensichtlich von dem aufregenden Trubel angezogen worden waren.<br />
Ich erkannte auf einmal eine ältere, weibliche Stimme. Es war die Stimme der Mutter des Herrn, die ihn, in all meiner Zeit im Turm, nur einmal besucht hatte. Ich hörte noch eine weitere bekannte Stimme, es war die eines Mädchens, das fast jeden Dienstag am Turm vorbeiging und sang, jedes Mal verträumt beobachtet vom Herrn. Und da war der Geldgeber, der Schreihals, von dem mein Herr abhängig war und der in regelmäßigen Abständen vorbeikam, um die Arbeit zu kontrollieren.<br />
Doch bald schwoll dieses Gerede so an, dass es kaum noch möglich war, einzelne Personen herauszuhören und es wurde, der Masse wegen, auch immer unerträglicher. Ich setzte wieder zum Singen an, doch mein graziöser Gesang ging völlig unter, denn das ganze hatte mittlerweile eine Lautstärke erreicht, die ich unmöglich noch übertönen konnte.<br />
Plötzlich platzte laut dröhnend die Stimme meines Herrn von oben herab und wieder verstummte alles andere:<br />
„Hab ich euch endlich alle beisammen! Adieu und auf nimmerwiedersehen!“<br />
Kaum waren diese Worte gesprochen, brachte die schiere Panik aus. Doch es war zu spät. Ich verspürte einen kräftigen Zug und ich fühlte, wie ich mit all den anderen hinauskatapultiert wurde. Alles wirbelte durcheinander und es dauerte Stunden, bis ich meine Orientierung einigermaßen wiedergewann.<br />
Ich war und bin seitdem in einer Wolke aus Stimmen gefangen, selbst auch nicht mehr als eine der anderen. Ich muss gestehen, ich fühle mich immer leerer. Das schöne Land über das wir fliegen, scheint zu ergrauen, sobald wir näherkommen.<br />
Mein Gesang ist nur noch ein Krächzen. Trotzdem kann ich damit sogar noch  ab und zu ein paar der anderen um mich scharren.<br />
Gestern näherten wir uns, gezogen von einem seltsamen Hunger und einer unstillbaren Lust einem jungen Mann, der fröhlich auf dem Weg spazierte. Doch auf einmal schien er etwas zu spüren und beeilte sich, davon zu kommen. Es war so knapp. Fast hätten wir ihn gehabt. Doch unser zunehmender Hunger macht uns schneller. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis unser Durst gestillt wird. Nur eine Frage der Zeit, bis wir uns an jemandem laben können.<br />
Und dann. Dann werde ich auch wieder stark genug sein, um singen zu können.<br />
Und diese Person wird mich hören.<br />
Bald.</p>
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		<item>
		<title>Gedicht (ich klick mal bei Kategorien &#8220;Kultur&#8221; an, obwohl das ja eigentlich eine Vorannahme ist, die mir nicht zusteht. Eigentlich sollte man ja nicht soviel in die Überschrift schreiben. Aber jetzt habe ich sogar noch mehr geschrieben. Ach, die Ironien des Lebens. Ich sollte aufhören. Entschuldigung. Ich bitte um Vergebung für alles! Ähm, ja, stopp jetzt. Meine Finger hören nicht auf zu tippen! Neinnnnn&#8230;.. )</title>
		<link>http://instant-eistee.de/2010/05/gedicht-ich-klick-mal-bei-kategorien-kultur-an-obwohl-das-ja-eigentlich-eine-vorannahme-ist-die-mir-nicht-zusteht-eigentlich-sollte-man-ja-nicht-soviel-in-die-uberschrift-schreiben-aber-jetzt-h/</link>
		<comments>http://instant-eistee.de/2010/05/gedicht-ich-klick-mal-bei-kategorien-kultur-an-obwohl-das-ja-eigentlich-eine-vorannahme-ist-die-mir-nicht-zusteht-eigentlich-sollte-man-ja-nicht-soviel-in-die-uberschrift-schreiben-aber-jetzt-h/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 19:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Du kannst dich nicht verstecken,
die Welt wird dich entdecken.
Du kannst nicht etwas ausperrn,
kannst dich nicht deiner selbst erwehrn.
Willst du dich nicht vernichten,
willst du dich nicht belügen,
dann versuche nicht zu dichten
und versuche nicht zu lieben.
Solln die Versuche wahrhaft sein?
Das geht,
doch niemals geht es ganz allein.
Du brauchst
die Freunde der Vergangenheit,
Erinnerungen, Lebenszeit,
die Freunde aus dem Hier und Jetzt,
Erleben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du kannst dich nicht verstecken,<br />
die Welt wird dich entdecken.<br />
Du kannst nicht etwas ausperrn,<br />
kannst dich nicht deiner selbst erwehrn.</p>
<p>Willst du dich nicht vernichten,<br />
willst du dich nicht belügen,<br />
dann versuche nicht zu dichten<br />
und versuche nicht zu lieben.</p>
<p>Solln die Versuche wahrhaft sein?<br />
Das geht,<br />
doch niemals geht es ganz allein.<br />
Du brauchst<br />
die Freunde der Vergangenheit,<br />
Erinnerungen, Lebenszeit,<br />
die Freunde aus dem Hier und Jetzt,<br />
Erleben, das entgegensetzt,<br />
die Freunde aus was-vor-dir-liegt,<br />
noch immer frisch und unbesiegt.<br />
Du brauchst,<br />
was du an dir nicht kennst,<br />
dass du dich nicht in dir verrennst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hat nichts mit South Park zu tun</title>
		<link>http://instant-eistee.de/2010/05/hat-nichts-mit-south-park-zu-tun/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabuflé</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[In Eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

		<category><![CDATA[Schmankerln]]></category>

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		<description><![CDATA[
Cabuflé wünscht einen fröhlichen Handtuchtag allerseits.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4OrVrrsjqwQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4OrVrrsjqwQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p>Cabuflé wünscht einen fröhlichen <a href="http://www.towelday.org">Handtuchtag</a> allerseits.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Textliche Gedanken - durchaus möglicherweise schlicht chaotisch, sophistisch und dumm</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 22:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malibu Aircraft</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Das drehende Element unserer Wahrnehmung ist ein Stück Eigenheit, herausgelöst aus unserer Persönlichkeit, abgeschnitten und uns dann, milde lächelnd, vorgesetzt. Es ist kaum von uns zu erwarten dieses Stückchen wirklich und mit ganzem Herzen ernst zu nehmen, nichtsdestotrotz kommen wir nicht davon los, es ist unsere Brille, unser Fensterchen nach draußen, ohne dass wir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das drehende Element unserer Wahrnehmung ist ein Stück Eigenheit, herausgelöst aus unserer Persönlichkeit, abgeschnitten und uns dann, milde lächelnd, vorgesetzt. Es ist kaum von uns zu erwarten dieses Stückchen wirklich und mit ganzem Herzen ernst zu nehmen, nichtsdestotrotz kommen wir nicht davon los, es ist unsere Brille, unser Fensterchen nach draußen, ohne dass wir das Draußen überhaupt nicht sehen können. Schade, dass wir so gefesselt sind, dass wir nie direkt mit der Welt interagieren werden können und doch ist es nicht ganz so ernst, wissen wir ja sowieso nicht, ob das da draußen, die &#8220;Welt&#8221;, wirklich die Welt ist oder nicht vielleicht ein anderes Stück unserer selbst, zu früheren Zeiten losgelöst, jetzt fungierend als Metapher, als Filter, als weitere Zwischenebene, eine einzige große verzerrende Brille, die das wahrnimmt, was dahinter liegt, was vielleicht auch gar nicht die Welt selbst ist. Doch warum es so negativ sehen? Wieso &#8220;verzerrend&#8221;? Vielleicht ja vielmehr &#8220;aufbereitend&#8221;, die Welt in eine Form bringend, die wir eher verstehen, eher ertragen können.<br />
Es ist das drehende Element unserer Wahrnehmung, das unsere Wahrnehmung ertragbar macht, annehmbar, möglich. Welcher Teil von uns übernimmt diese Eigenschaft? Schwer zu sagen, schwer zu beschreiben. Ist unserer große, mächtige, so hilfsbereite Brille noch immer Teil von uns oder wurde sie bereits Teil des &#8220;außen&#8221;, Teil dessen, was wir wahrnehmen wollen und sind wir selbst nicht womöglich auch nichts als eine Zwischenebene, eine durchlässige Materie, die etwas ordnet, etwas verzerrt und dann weitergibt nach innen an ein höheres Etwas, von dem wir einst Teil waren oder immer noch sind?<br />
Ist die innere Welt wirklich so subjektiv oder sind wir es, die die Welt verändern und weiterreichen und damit subjektiv machen und ist das äußere, was wir als Welt wahrnehmen wirklich so objektiv oder bereits vielmehr vorbereitet von einem anderen Teil von uns oder von dem, dessen Teil wir ebenfalls sind oder waren?<br />
Also sollen wir ernstnehmen, was innen ist oder was außen ist, was vor- und nachgesetzt ist unserer Wahrnehmung und unseres Verstehens? Wie ernst sollen wir es dann nehmen? Oder sollen wir es kein bisschen ernstnehmen, uns darüber lustig machen, dem an den wir die Wirklichkeit weitergeben, Streiche spielen, wie ja, davon muss man ja schon fast ausgehen, auch mit uns wahrscheinlich bereits Streiche gespielt wurden. Oder liege ich da falsch? Nehmen all die anderen Einheiten, all die anderen Ebenen, die anderen Brillen und aus Fenstern blickenden Figuren ihren Job todernst? Dann wären wir vielleicht doch außergewöhnlich und uns läge die Entscheidung offen, dieses fein konstruierte System zu stören oder uns einzufügen in die Kette zwischen dem was irgendwo vielleicht innen endet und dem da draußen, der fernen oder nahen &#8220;Welt&#8221;, der unverfälschten, ungefilterten Realität.<br />
Stehen wir inmitten einer Reihe von Komödianten, Spaßvögeln, lustigen Helden oder spießigen, zuverlässigen Arbeiterbienchen? Und welchen Weg sollen wir einschlagen? Durch das Tor der Fantasie oder das Tor, an dessen Ende vielleicht etwas steht, das dem Namen &#8220;Wahrheit&#8221; würdig ist?<br />
Ist Sinn oder Spaß uns wichtiger? Oder finden wir Sinn im Spaß? Finden wir Spaß am Suchen nach dem Sinn?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>trademarkable nonsense word</title>
		<link>http://instant-eistee.de/2010/05/trademarkable-nonsense-word/</link>
		<comments>http://instant-eistee.de/2010/05/trademarkable-nonsense-word/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 16:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabuflé</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

		<category><![CDATA[Links]]></category>

		<category><![CDATA[Schmankerln]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mehr Wissenswertes zur Festivalsaison bei CollegeHumor. 
[via]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.collegehumor.com/article:1804557"><img src="http://instant-eistee.de/http://instant-eistee.de/wp-content/uploads/2010/05/collegehumor_festival.jpg" alt="collegehumor_festival" title="collegehumor_festival" width="550" height="550" class="aligncenter size-full wp-image-1056" /></a></p>
<p>Mehr Wissenswertes zur Festivalsaison bei <a href="http://www.collegehumor.com/article:1804557">CollegeHumor</a>. </p>
<p>[<a href="http://www.misterhonk.de/blog/7087/festivals-sind-eigentlich-immer-das-gleiche/">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
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