Dies ist nicht Juliette Binoche!
Cabuflé; 2009-09-25
Al Qaida PartnerbörseCabuflé; 2009-09-21 Buddhisten und Sozialpädagogen haben es schon immer geahnt: In Wirklichkeit suchen diese bösen Männer, die uns alle in die Luft sprengen wollen, nur ein bisschen Liebe und Zuneigung…
Neuromarketing und soCabuflé; 2009-09-19 In einem neulich von Malibu Aircraft verlinkten CBS-Beitrag über den aktuellen Stand der Neurobiologie tauchte auch der Begriff “Neuromarketing” auf. Mit diesem Thema beschäftigte sich unlängst eine Folge der Sendung SWR2-Aula: Meine halbgebildete Meinung dazu: Der Beitrag ist - gerade als Ergänzung zu M.A.s Post und unserer Diskussion darüber - auf jeden Fall interessant, deshalb der Link. Abgesehen davon ist mir Proffessor Elger (oder zumindest sein Vortrag) zunächst mal zutiefst unsympathisch, weil das, worüber er hier spricht, eines von vielen Beispielen ist, wie Forschungsarbeit auf eine Weise genutzt wird, die der Gesellschaft nicht nützt oder womöglich gar schadet. Desweiteren zeigt dieser Vortrag meiner bescheidenen Meinung nach letztlich weniger das Potenzial der Neurobiologie auf als ihre immer noch sehr engen Grenzen: Dass monotone wiederkehrende Reize auf lange Sicht weniger intensiv wahrgenommen werden als einzelne unerwartete, dass mit einer emotionalen Komponente verknüpfte Informationen besonders leicht aufgenommen werden, dass beim kaufgeilen Mob - ergo bei uns allen - der Verstand aussetzt, sobald das Wort “Rabatt” fällt, sind sämtlich Phänomene, die Psychologen, Verhaltensforscher, Soziologen so oder ähnlich schon seit Jahren kennen. Dass auch ein Hirnscan das alles nochmals empirisch bestätigen kann, ist sicher interessant, aber doch vor allem als ein Forschungserfolg für die Neurobiologen. Für den Rest der Welt erstmal kein Grund, vom Hocker zu fallen. Auch Elgers Bewertung des einzigen Beispiels, in dem die neurobiologischen Ergebnisse signifikant von der klassischen Wahrnehmung abweichen (die Kampagne “einer Kosmetikfirma”, ganz offensichtlich Doves “Initiative für wahre Schönheit“), überzeugt mich aus zwei Gründen nicht: Einmal liefern die Hirnscans notwendigerweise nur Informationen über die unmittelbare kurzfristige Reaktion beim Betrachten des Werbematerials, während so bedeutende Fragen wie die soziale Reichweite der Kampagne und die langfristige Imagebildung des Unternehmens außen vor bleiben. Ich kann mich beispielsweise erinnern, dass dies einer der ganz wenigen Fälle war, in denen ich ein offensichtlich als Werbespot konzipiertes Video von Freunden viral weitergeleitet bekam. Darüber hinaus erklärt Elger die - ohne Frage interessanten - empirischen Ergebnisse leichtfertig mit trivialen evolutionspsychologischen Formeln, die sicher nicht unplausibel sind, aber eben doch spekulativ bleiben und beispielsweise die soziale und biographische Prägung - die nachweislich bedeutend für die Bildung neuroligischer Verknüpfungen sind - völlig ignorieren. Das wirklich beängstigende an der ganzen Sache für mich selbst: ich kriege gerade mal wieder das Gefühl, dass ich ein unglaublich guter P.R.ler wäre. Ich sollte mir ernsthaft Gedanken über den Marktwert meiner Seele machen… Éclaire über LoboCabuflé; 2009-09-05 Ich habe gerade versucht, meinem guten Freund Briand Éclaire (in seiner Zweitidentität Cecil B., Frontman der großartigen Indiepopper The Patricks), der mit der digitalen Bohème nicht so richtig viel am Hut hat, zu erklären, wer Sascha Lobo ist. Letztlich habe ich exemplarischerweise einfach seinen Auftritt auf 3sat laufen lassen, in welchem der verhinderte Kampfhahn unter anderem die himmelhoch inkompetente Feuilletonlüge wiederkäut, die Piratenpartei sei “aus der Pirate Bay hervorgegangen”. Mit der ihm eigenen Präzision kommentierte Herr Éclaire:
Die übrigen, nicht minder zutreffenden Äußerungen des Kollegen zitiere ich hier vorsichtshalber nicht, da ich nicht ausschließen kann, dass auch ein Lobo über schlagkräftige Anwälte verfügt, die im Zweifelsfalle zur Verteidigung einer wo auch immer verorteten “Würde” Gewehr bei Fuß stünden. Danke, Briand! Kurze BuchempfehlungMalibu Aircraft; 2009-08-24 Das neue Buch von einem der bekanntesten autistischen Savants Daniel Tammet “Embracing the Wide Sky” oder auf deutsch “Wolkenspringer” ist eine exzellente Lektüre, die ich mal eben bedingungslos empfehlen möchte. Tammet hält (laut Wikipedia) den europäischen Rekord im Aufsagen von Nachkommastellen von Pi und lernte für eine Dokumentation innerhalb einer Woche Isländisch. Deine Röhre (so sorry) enthält zahlreiche Videos über ihn. Er beleuchtet hier auf kritische Art einen weit gefächerten Themenkreis vom Wesen von Intelligenz und Logik über den Ursprung der Sprache zur Kreativität und futuristischer Gehirnforschung. Er verbindet dabei seine eigenen Erfahrung mit einem ganzen Haufen von, vor allem neuropsychologischen, Studien. Gleichzeitig ist das Buch aber außerordentlich angenehm zu lesen und mehr eine poetische Reise in den menschlichen Geist als irgendwas sonst. Tammet behandelt natürlich keins der Themen auch nur ansatzweise erschöpfend, sondern zeigt neue Anstöße und Sichtweisen auf. Sollte vielleicht noch anmerken, dass ich Tammets anderes Buch noch nicht gelesen habe, kann deswegen also nicht sagen, wie es im Vergleich dazu ist. Niggemeier verlinken bringt Trackback-Traffic…Cabuflé; 2009-08-10 …deshalb sollte man es nicht zu oft tun, sonst wirkt es suspekt. Jedoch: Wie hier meisterlich die komplette absurde Misere eines ganzen Mediums und der angeschlossenen Branche in einem einzigen Screenshot kondensiert wurde, das konnte ich meinen zahlreichen Lesern nicht vorenthalten:
Ach ja: Der Artikel zum Bild ist auch ganz ok. Fremdschrieb: Wes Craven wird 70Cabuflé; 2009-07-31 Ich hatte mir ernsthaft vorgenommen, meine Beiträge für moviepilot hier in Zukunft noch selektiver zu verlinken als bisher, so maximal einen Link auf einen “normalen” Post, und dabei soll es auch bleiben, aber ich konnte ja nicht ahnen, dass ich den Auftrag bekäme, Wes Craven zum Geburtstag zu gratulieren, und das müsst ihr einfach alle lesen:
Fremdschrieb: Catterfeld raus!Cabuflé; 2009-07-27 Kurzfristig bekam ich heute mittag Gelegenheit meiner Erleichterung ob des Endes vom Romy-Schneider-Biopic Ausdruck zu verleihen:
Schadenfreude: Romy Schneider Projekt mit Catterfeld ist geplatzt! auf moviepilot.de Fremdschrieb: David Faustino, der Mann der Bud Bundy warCabuflé; 2009-07-07 Da wollt ich ja noch bescheid sagen: Bei Moviepilot habe ich einen kurzen Artikel über den Verbleib von David Faustino (Bud Bundy) geschrieben:
Der ganze Artikel auf moviepilot.de Im übrigen bittet mein Kollege Oliver um freundliche Beachtung seines Brüno-Testes Wie schwül bist du? Falls es jemanden interessiert: Cabuflé ist zu 75% schwül. Als ob wir das nicht schon immer gewusst hätten… |
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