Malibu Aircraft; 2010-09-29
 Hamid Karzai. Quelle: Wikimedia
Hamid Karzai vergoss am Dienstag anscheinend ein paar Tränen. “Therefore, come to your senses … you are witnessing what is happening on our soil and only through our efforts can our homeland be ours.” schluchzte er sein Volk an. Das selbe Volk, das er erst vor kurzem wieder mal um eine faire Wahl betrogen hat.
Aber es sieht tatsächlich beschissen aus in Afghanistan, das muss man ja niemandem erzählen. Die Gebiete, die in Afghanistan und Pakistan faktisch von den Taliban kontrolliert werden, breiten sich immer weiter aus. Nach wie vor geht ein großer Teil von Hilfsgeldern indirekt an selbigen “Verein”. Mittlerweile sind Wegzoll- und Schutzgelderpressungen wahrscheinlich eine höhere Einnahmequelle für die Taliban als der Opiumhandel. Der Krieg wird weiter privatisiert. Obama will möglichst schnell raus. Gespräche und Deals von staatlicher und militärischer Seite mit den Taliban sind natürlich auf lokaler Ebene längst Realität und sollen nun auch in der großen Politik stattfinden.
Für den Westen ist Afghanistan wie eine juckende Stelle am Rücken, an die man nicht rankommt. Wenn man sie doch nur einfach vergessen könnte. Aber so läuft das nicht. Wer gegen internationales Militär in Afghanistan ist, muss gefälligst Alternativen aufzeigen. Wenn “wir” uns weiter in Afghanistan einsetzen, kann dieses Engagement gut und gerne noch Jahrzehnte dauern. Wenn nicht, ist es sehr wahrscheinlich, dass Afghanistan wieder in die Hände der Taliban fällt. Und dann darf selbst Karzai glaubhaft weinen.
Malibu Aircraft; 2010-08-15

Noch vor nicht allzu langer Zeit war ich erbitterter Gegner des Afghanistan- und des Irakeinsatzes. Als der Irakkrieg stattfand war ich 16 und ging zu jeder Antikriegsdemo, die ich finden konnte.
Eine meiner ersten Erinnerungen, die irgendwas mit Politik zu tun hat, ist folgende: Meine Eltern sitzen am Tisch und beschäftigen sich mit irgendwas. Ich komme an und nerve sie, sie lassen sich gütigerweise mit halbem Ohr auf ein Gespräch ein und irgendwie kommt dieses auf Opas Jugend und auf den Krieg. Ich weiß nicht mehr genau, wie mir zum ersten Mal verklickert wurde, dass in dem Land in dem wir leben einige Jahrzehnte zuvor eine massenmörderische, sich an Grausamkeit selbst überbieten wollende Diktatur herrschte, aber wahrscheinlich (mit der Angst eines Kindes, dass das doch jetzt hoffentlich auch wirklich vorbei ist) wollte ich unbedingt wissen, wie damals alles endete. Und -während meine Eltern keinen Zweifel daran liesen, dass es enden musste– spürte ich doch ein brennendes Gefühl der Ungerechtigkeit, dass auch unschuldige Deutsche bei den Angriffen der Alliierten starben.
Lange Zeit verfolgte mich die Idee, dass es doch auch irgendwie anders hätte gehen müssen. Später erschien mir eine Zeit lang Gandhis Methode als der Beweis dafür. (Lange bevor ich mich wirklich mit besagtem pädophilem Rassisten auseinandersetzte.) Es fühlte sich also folgerichtig an, auch gegen diese Einsätze sein zu können, ohne wirklich irgendwas über die beiden Länder zu wissen.
Ich halte es nach wie vor selbstverständlich für absolut möglich, aus guten Gründen gegen die Einsätze von 2001 und 2003 zu sein. Tendenziell lehne ich selbst mittlerweile in die andere Richtung. (Sollte ich “leider” sagen? Wenn dann, weil es hier vielleicht eine “richtige”, aber mit Sicherheit keine “gute” Position gibt.) Nur aus Prinzip dagegen zu sein, ist für mich mittlerweile schwer nachvollziehbar. Es fühlt sich immer noch etwas seltsam an, den letzten Satz zu schreiben, denn schließlich war die Position, die ich nicht mehr nachvollziehen kann, irgendwann mal meine eigene.
Manchmal redet man sich ein, dass man zumindest im Ansatz Meinungen, die man heute vertritt schon immer gehabt hat. Ich vergesse mittlerweile gerne, dass ich mal an so etwas wie einen “radikalen Pazifismus” geglaubt habe, bzw. an das, was heute darunter verstanden wird. Aber ich kann nicht leugnen, dass ich lautstark gegen etwas protestiert habe, von dem ich nicht nur keine Ahnung hatte, sondern von dem ich es auch nicht nötig gehalten habe, Ahnung zu haben. Zumindest ein Gefühl hatte ich “im Ansatz”: Dass die Position (gar “Bewegung”?), die man allzu gerne selbstgefällig mit der Protestbewegung gegen den verbrecherischen Vietnamkrieg vergleicht, die sich gegen die allmächtige USA stellt und die so emotional aufgefüllt ist, dass genau diese Position irgendwie viel zu einfach ist. Ich meine nicht mal inhaltlich. Es waren hierzulande zu viele auf der eigenen Seite, als dass man sich rebellisch hätte fühlen können. Ich weiß noch ziemlich genau, wie eine ältere Mitdemonstrantin mit Anspielung auf die Propaganda der amerikanischen Medien, Mark Twains berühmten Satz zitierte: “Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen.” Ich schaute mich um, sah die SPD-, Grünen-, PDS- und PACE-Fahnen und verdrängte das Gefühl einer eigentlich offensichtlichen Ironie, das sich in mir breitmachte.
Doch wie gesagt änderte sich meine Position zu Afghanistan und zu Irak erst vor kurzem. Einen Anstoß -oder besser einen zusätzlichen kräftigen Schubser- gaben Texte von Christopher Hitchens. Aber ich will an dieser Stelle keine geschlossene Argumentation für die Interventionen vorlegen (gerne ein andermal).
Mit meiner antimilitaristischen Einstellung kam schon auch eine gewisse misstrauische Haltung bis Feindschaft allem Soldatischem gegenüber. Wie einfach ist es doch, sich vom Klischeebild des kriegsgeilen, obrigkeitshörigen Soldaten zu überzeugen, selbst wenn man wie ich von früh auf Erwachsene kennenlernen durfte, die diesem Bild vollständig widersprechen. Hitchens beschreibt in seinen kürzlich erschienenen Memoiren ausführlich, wie er davon erfuhr, dass ein junger Soldat namens Mark Daily im Irak getötet wurde, der sich unter anderem durch seine Texte zu einer Einschreibung bewegen lies. Das Kapitel ist eines der berührensten des Buches, aber statt Hitchens zu zitieren, kann ich auch Mark Daily selbst sprechen lassen, denn seine MySpace-Seite gibt es immer noch.
Why I Joined:
[…] Much has been said about America’s intentions in overthrowing Saddam Hussein and seeking to establish a new state based upon political representation and individual rights. Many have framed the paradigm through which they view the conflict around one-word explanations such as “oil” or “terrorism,” favoring the one which best serves their political persuasion. I did the same thing, and anyone who knew me before I joined knows that I am quite aware and at times sympathetic to the arguments against the war in Iraq. If you think the only way a person could bring themselves to volunteer for this war is through sheer desperation or blind obedience then consider me the exception (though there are countless like me).
Ich fordere jeden dazu auf, seine MySpace Seite zu besuchen und den ganzen Eintrag zu lesen. Und dann zu entscheiden, ob es sich hier um einen naiven, dummen, kleinen Bushfan handelte.
Wenn ich heute an meine Antikriegsdemoteilnahmen zurückdenke, schäme ich mich nicht für meine damalige Position. Aber ich wünschte, ich hätte zumindest nicht folgende selbstgerechte Einstellung geteilt: Dass man sich für den Tod und das Leiden Unschuldiger weniger rechtfertigen muss, wenn sie durch das Ausbleiben einer militärischen Interventionen auftreten, als wenn sie durch die Durchführung selbiger entstehen. Und es ist sehr wohl möglich, das zu sagen, ohne in die Rechtfertigungen für die zahllosen Fehler und unverzeilichen Verbrechen, die in Afghanistan, Irak und sogar in Deutschland von den Alliierten begangen wurden, einzustimmen.
Malibu Aircraft; 2010-08-14
There was an old bastard named Lenin
Who did two or three million men in.
That’s a lot to have done in
But where he did one in
That old bastard Stalin did ten in.
– Robert Conquest
Malibu Aircraft; 2010-08-04
In Pakistan werden viele Opfer der Fluten von islamistischen Gruppen versorgt. Der englische Guardian schreibt:
With the government overwhelmed by the scale of the disaster, the worst flooding in Pakistan in at least 80 years, a gap has opened up for well-organised Islamic groups, mainstream and extremist.
They have been able to win hearts and minds in a region most hit by militancy and the threat of a Taliban takeover. Across the deluged north-west, locals complained bitterly that government help was almost entirely absent.
Die Zeitung gibt als Beispiel eine Unterorganisation von “Lashkar-e-Taiba” an, eine riesige Terrorgruppe, die in der Vergangenheit vor allem Anschläge in Indien ausführte, aber auch gute Kontakte mit Taliban und Al-Qaeda unterhält. Die Ironie ist offensichtlich: Gerade in den Gebieten in denen staatliche oder internationale Hilfe zum Teil aufgrund zerstörter Infrastruktur und beschissener Sicherheitslage fehlt – beides im beträchtlichem Maße die Schuld von Gruppen wie Lashkar-e-Taiba – können islamistische Gruppen als Retter glänzen.
Situationen wie diese zeigen, warum man auf Orte wie Afghanistan und Pakistan nicht einfach aus sicherheitspolitischem Auge schauen kann. Entweder setzt sich der Westen für sie ein, das bedeutet humanitäre und finanzielle Mittel in viel höherem Ausmaß als bisher, und er verpflichtet sich selbst dazu, langfristig beim Aufbau mitzuhelfen oder wir können noch so viel Soldaten und militärische Ausrüstung schicken: Denn dann wird es sehr wahrscheinlich in absehbarer Zeit einen neuen Afpak-Staat unter islamistischer Herrschaft geben.
Malibu Aircraft; 2010-07-31
“Forscher und Versucher. – Es giebt keine alleinwissendmachende Methode der Wissenschaft! Wir müssen versuchsweise mit den Dingen verfahren, bald böse, bald gut gegen sie sein und Gerechtigkeit, Leidenschaft und Kälte nach einander für sie haben. Dieser redet mit den Dingen als Polizist, jener als Beichtvater, ein Dritter als Wanderer und Neugieriger. Bald mit Sympathie, bald mit Vergewaltigung wird man ihnen Etwas abdringen; Einen führt Ehrfurcht vor ihren Geheimnissen vorwärts und zur Einsicht, Einen wiederum Indiscretion und Schelmerei in der Erklärung von Geheimnissen. Wir Forscher sind wie alle Eroberer, Entdecker, Schifffahrer, Abenteuerer von einer verwegenen Moralität und müssen es uns gefallen lassen, im Ganzen für böse zu gelten.”
Morgenröte, 432
“Auf leidenschaftliche Geister wirkt der Blick durch das Tor der Wissenschaft wie der Zauber aller Zauber; und vermutlich werden sie dabei zu Phantasten und im günstigsten Falle zu Dichtern: So heftig ist ihre Begierde nach dem Glück der Erkennenden.”
Morgenröte, 450
Malibu Aircraft; 2010-06-29
Einige Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz oder deren Angehörige werden in der Heimat offensichtlich schikaniert. Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf Bundeswehr-Kreise und das Verteidigungsministerium.
Demnach komme es vor, dass entweder in die Wohnungen der Soldaten eingebrochen werde, während sie nicht da sind, oder aber Familienmitglieder anonyme Anrufe erhielten, wonach ihre Angehörigen in Afghanistan gefallen seien, obwohl dies gar nicht stimme.
[…]
Die Bundeswehr sei deshalb dazu übergangen, die Anonymität der Soldaten im Auslandseinsatz grundsätzlich zu wahren. So würden öffentlich nur ihre Vornamen genannt und die Gesichter auf Fotos gepixelt.
[…]
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, sagte der Zeitung, neben gewöhnlichen Kriminellen, die sich für einen Einbruch auf offensichtlich leerstehende Wohnungen konzentrierten, seien „Wirrköpfe“ und „angebliche Antimilitaristen“ am Werke, „die zynisch mit den Gefühlen von Angehörigen spielen“ und eine „gezielte Strategie der Verunsicherung“ betrieben. Unter anderem lade diese Szene zu Besäufnissen ein, wenn Soldaten gefallen seien – und zwar unter dem Motto: „Feste feiern, wie sie fallen.”
Quelle: Fokus.de
Auf dem Blog BamM, der mit zu dem “Fest” aufrief, wird stolz ein Interview mit der jungen Welt wiedergegeben, in dem unter anderem die Verbreitung eines entsprechenden Flyers mit geschwellter Brust verteidigt wird.
Ein Zitat daraus ist besonders bezeichnend:
Wenn Politiker fast aller Parteien ständig betonen, daß die Soldaten den Rückhalt der Gesellschaft benötigen, um motiviert und erfolgreich ins Gefecht zu ziehen, sagen wir: Nein, den verdienen sie nicht, sie verdienen nicht Ruhm und Ehre, sondern Verachtung.
Ich würde behaupten, dass “unsere” Soldaten ganz offensichtlich auch ohne diesen Rückhalt in den Krieg gehen. Niemand hat die Verpflichtung, sie dafür zu bewundern. Aber wenn Leute, die nicht mal ein Funken des selben Mutes aufbringen könnten, selbst wenn sie wollten, ernsthaft glauben, an ihrer Position ist irgendwas ehrenhaft oder mutig oder radikal, dann sind sie vielleicht mehr als nur der Verachtung würdig.
Auf der anderen Seite sind sie die Energie, die Hass benötigt, nicht wirklich wert.
Malibu Aircraft; 2010-06-21
For einem Jahr begannen im Iran großflächige Demonstrationen gegen das faschistische, theokratische Regime von Ali Khamenei und der Marionettenfigur Ahmadinedschad. Heute sind 70 Prozent der iranischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt und in Universitäten finden sich zu 60 Prozent Studentinnen. Das geht zum großen Teil zurück auf den achtjährigen Krieg zwischen Iran und Irak, der 1988 endete und in dem Iran mindestens eine Million junger Menschen verlor. Infolgedessen versuchte Iran alles um die Geburtenzahlen zu erhöhen, wobei sie etwas über das Ziel hinausschossen. Gleichzeitig wurde das Bildungssystem ausgebaut, was besonders von Frauen genutzt wurde.
Es ist genau die Generation, welche aus jenen Prozessen hervorging, die bis heute unter Lebensgefahr auf die Straße geht und die mehr Respekt und Solidarität verdient, als sie überhaupt bekommen kann. Leider erhielt sie jedoch vor einem Jahr von internationaler Seite zum großen Teil zögerliche Unterstützung und auch Teile der Linken zeichneten ein mehr als erbärmliches Bild von sich selbst.
Diese Versäumnisse scheinen im Angesicht der Aussagen einiger ehemaliger Mitglieder der Revolutionsgarde noch viel schändlicher. Wenn man ihnen glaubt, stand das Regime vor einem Jahr kurz vor dem Zusammenbruch.
Ein 15-minütiges Videos mit entsprechenden Interviews findet sich hier.
Malibu Aircraft; 2010-06-10

Eric Fischer benutzt Geotags, um Fotos von Einheimischen und Touristen zu vergleichen. Über Geotags kann man z.B. bei Flickr hochgeladene Bilder mit den entsprechenden geographischen Daten versehen. Dabei kommen dann Karten wie oben heraus.
Blau steht für Bilder von “Einheimischen”, Rot für Bilder von Touristen und Gelb kann beides sein.
Das ganze “Locals and Tourists”-Album bei Flickr. [via boingboing]
Malibu Aircraft; 2010-06-10
The millions of people who depend on a shot of coffee to kickstart their day are no more alert than those who are not regular coffee drinkers, say researchers.
A cup of coffee, suggests a study, only counteracts the effects of caffeine withdrawal that has built up overnight.
[…]
How genetic differences may influence response was also examined. Blood samples were taken from 379 volunteers who were asked to avoid caffeine for 16 hours.
After that period, they were given either a caffeine pill or a placebo. Later, they took a slightly higher dose or another placebo. The researchers then used a standard questionnaire called the Mood, Alertness and Physical Sensations Scales (MAPSS) to measure the subjects’ emotional state and alertness.
The participants’ response to caffeine depended on their normal consumption. Roughly half regularly used medium-to-high levels of caffeine – equivalent to a few mugs of filter coffee a day – while the rest usually had little or no caffeine at all.
Caffeine did not increase the alertness of any group above the levels of non-users who were given the placebo. But caffeine fiends who were given a placebo after abstaining from coffee for 16 hours felt less alert and experienced worse headaches than those who received their usual dose. Four people had to drop out of the study owing to the severity of their headaches.
Infrequent users had more headaches after taking the caffeine pills, but did not feel any more alert than normal.
Ganzer Artikel: Guardian.co.uk [via]
Malibu Aircraft; 2010-06-05
… ist jetzt hier möglich.
Mein bescheidener Versuch im Folgenden. Schade ist natürlich, dass nichts an die Erbärmlichkeit des Originals heranreichen kann.
Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt
Meine Äußerungen zu Furzkot sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für das Ministerium für gesunde Ernährung wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete die Solidifikation von körperlichen Gasen. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für die ehrenwerte Profession des Flatulierens vermissen.
Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Pausenclowns von Deuschland – mit sofortiger Wirkung. Ich danke den vielen Menschen in meinem Kopf, die mir Vertrauen entgegengebracht und meine Arbeit unterstützt haben. Ich bitte sie um Verständnis für meine Entscheidung.
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